1,2 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! 1,3 Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke - (a) (b) 1,4 was ich allezeit tue in allen meinen Gebeten für euch alle, und ich tue das Gebet mit Freuden -, 1,5 für eure Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tage an bis heute; 1,6 und ich bin darin guter Zuversicht, daß der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu. (a) (b) 1,7 Wie es denn recht und billig ist, daß ich so von euch allen denke, weil ich euch in meinem Herzen habe, die ihr alle mit mir an der Gnade teilhabt in meiner Gefangenschaft und wenn ich das Evangelium verteidige und bekräftige. 1,8 Denn Gott ist mein Zeuge, wie mich nach euch allen verlangt von Herzensgrund in Christus Jesus. 1,9 Und ich bete darum, daß eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, (a) 1,10 so daß ihr (a) (b) prüfen könnt, was das Beste sei, (c) damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi, 1,11 erfüllt mit (a) Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes. 1,12 Ich lasse euch aber wissen, liebe Brüder: (a) Wie es um mich steht, das ist nur mehr zur Förderung des Evangeliums geraten. 1,13 Denn daß ich meine Fesseln für Christus trage, das ist (a) im ganzen Prätorium und bei allen andern offenbar geworden, 1,14 und die meisten Brüder in dem Herrn haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht gewonnen und sind um so kühner geworden, das Wort zu reden ohne Scheu. 1,15 Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht: 1,16 diese aus Liebe, denn sie wissen, daß ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege; 1,17 jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft. 1,18 Was tut's aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, (a) so freue ich mich darüber.
Aber ich werde mich auch weiterhin freuen; 1,19 denn ich weiß, daß mir dies zum Heil ausgehen wird (a) durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi, 1,20 wie ich sehnlich warte und hoffe, daß ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern daß frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. 1,21 Denn (a) Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. 1,22 Wenn ich aber weiterleben soll im Fleisch, so dient mir das dazu, mehr Frucht zu schaffen; und so weiß ich nicht, was ich wählen soll. 1,23 Denn es setzt mir beides hart zu: (a) ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; 1,24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben, um euretwillen. 1,25 Und in solcher Zuversicht weiß ich, daß ich bleiben und (a) bei euch allen sein werde, euch zur Förderung und zur Freude im Glauben, 1,26 damit euer Rühmen in Christus Jesus größer werde durch mich, wenn ich wieder zu euch komme. 1,27 Wandelt nur würdig des Evangeliums Christi, damit - ob ich komme und euch sehe oder abwesend von euch höre - ihr in einem Geist steht und einmütig mit uns kämpft für den Glauben des Evangeliums 1,28 und euch in keinem Stück erschrecken laßt von den Widersachern, was ihnen (a) ein Anzeichen der Verdammnis ist, euch aber der Seligkeit, und das von Gott. 1,29 Denn euch ist es gegeben um Christi willen, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden, 1,30 habt ihr doch denselben Kampf, den ihr an mir gesehen habt und nun von mir hört. (a) (b)
2,14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, 2,15 damit ihr ohne Tadel und (a) lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als (b) (c) Lichter in der Welt, 2,16 dadurch daß ihr festhaltet am Wort des Lebens, mir zum (a) (b) Ruhm an dem Tage Christi, so daß ich nicht vergeblich gelaufen bin noch vergeblich gearbeitet habe. 2,17 Und wenn ich auch (a) geopfert werde bei dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen. 2,18 Darüber (a) sollt ihr euch auch freuen und sollt euch mit mir freuen.
2,25 Ich habe es aber für nötig angesehen, den Bruder (a) Epaphroditus zu euch zu senden, der mein Mitarbeiter und Mitstreiter ist und euer Abgesandter und Helfer in meiner Not; 2,26 denn er hatte nach euch allen Verlangen und war tief bekümmert, weil ihr gehört hattet, daß er krank geworden war. 2,27 Und er war auch todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt; nicht allein aber über ihn, sondern auch über mich, damit ich nicht eine Traurigkeit zu der anderen hätte. 2,28 Ich habe ihn nun um so eiliger gesandt, damit ihr ihn seht und wieder fröhlich werdet und auch ich weniger Traurigkeit habe. 2,29 So nehmt ihn nun auf in dem Herrn mit aller Freude und haltet solche Menschen in Ehren. (a) 2,30 Denn um des Werkes Christi willen ist er dem Tode so nahe gekommen, da er sein Leben nicht geschont hat, um mir zu dienen an eurer Statt.
3,2 Nehmt euch in acht vor den (a) Hunden, nehmt euch in acht vor den böswilligen Arbeitern, nehmt euch in acht vor der (b) Zerschneidung!* 3,3 Denn wir sind die Beschneidung, die wir (a) im Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und uns nicht verlassen auf Fleisch*, 3,4 obwohl ich mich auch des Fleisches rühmen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne sich auf Fleisch verlassen, so könnte ich es viel mehr, (a) 3,5 der ich am achten Tag beschnitten bin, (a) aus dem Volk Israel, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein (b) Pharisäer, 3,6 nach dem Eifer ein (a) Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig gewesen. 3,7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. (a) 3,8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwenglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne 3,9 und in ihm gefunden werde, daß ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich (a) die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird.* 3,10 Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner aAuferstehung und die (a) (b) Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleichgestaltet werden, 3,11 damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten.
3,17 Folgt mir, liebe Brüder, und seht auf die, die so leben, wie ihr uns zum Vorbild habt. (a) 3,18 Denn viele leben so, daß ich euch oft von ihnen gesagt habe, nun aber sage ich's auch unter Tränen: (a) (b) sie sind die Feinde des Kreuzes Christi. 3,19 Ihr Ende ist die Verdammnis, (a) ihr Gott ist der Bauch, und ihre Ehre ist in ihrer Schande; sie sind irdisch gesinnt. 3,20 (a) (b) (c) Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch (d) erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, 3,21 der (a) (b) (c) unsern nichtigen Leib verwandeln wird, daß er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.
4,4 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!a 4,5 Eure (a) Güte laßt kundsein allen Menschen! Der Herr ist nahe! 4,6 (a) (b) Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! 4,7 Und der (a) (b) Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
4,8 Weiter, liebe Brüder: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob - darauf seid bedacht! 4,9 Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein.
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