1,4 an Titus, (a) meinen rechten Sohn nach unser beider Glauben:
Gnade und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unserm Heiland! 1,5 Deswegen ließ ich dich in Kreta, daß du vollends ausrichten solltest, was noch fehlt, und (a) überall in den Städten Älteste einsetzen, wie ich dir befohlen habe: 1,6 (a) wenn einer untadelig ist, Mann einer einzigen Frau, der gläubige Kinder hat, die nicht im Ruf stehen, liederlich oder ungehorsam zu sein. 1,7 Denn ein Bischof* soll untadelig sein als ein (a) Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht jähzornig, kein Säufer, nicht streitsüchtig, nicht schändlichen Gewinn suchen; (b) 1,8 sondern gastfrei, gütig, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam; 1,9 er halte sich an das Wort der Lehre, das gewiß ist, damit er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen. 1,10 Denn es gibt viele Freche, unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den Juden, 1,11 denen man das Maul stopfen muß, weil sie ganze Häuser verwirren und lehren, was nicht sein darf, um schändlichen Gewinns willen. 1,12 Es hat einer von ihnen gesagt, ihr eigener Prophet: Die Kreter sind immer Lügner, böse Tiere und faule Bäuche. 1,13 Dieses Zeugnis ist wahr. Aus diesem Grund (a) weise sie scharf zurecht, damit sie gesund werden im Glauben 1,14 und nicht achten auf die jüdischen (a) (b) Fabeln und die Gebote von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden. 1,15 Den (a) (b) Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist beides, ihr Sinn und ihr Gewissen. 1,16 Sie sagen, sie kennen Gott, aber (a) mit den Werken verleugnen sie ihn; ein Greuel sind sie und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig.
2,6 Desgleichen ermahne die jungen Männer, daß sie besonnen seien 2,7 (a) (b) in allen Dingen. Dich selbst aber mache zum (c) (d) Vorbild guter Werke, mit unverfälschter Lehre, mit Ehrbarkeit, 2,8 mit heilsamem und untadeligem Wort, damit der Widersacher beschämt werde und nichts Böses habe, das er uns nachsagen kann.
2,9 a Den Sklaven sage, daß sie sich ihren Herren in allen Dingen unterordnen, ihnen gefällig seien, nicht widersprechen, 2,10 nichts veruntreuen, sondern sich in allem als gut und treu erweisen, damit sie der Lehre Gottes, unseres Heilands, Ehre machen in allen Stücken.
2,15 Das sage und ermahne und weise zurecht mit ganzem Ernst. (a) Niemand soll dich verachten.
3,3 Denn auch wir waren (a) (b) (c) (d) früher unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, waren mancherlei Begierden und Gelüsten dienstbar und lebten in Bosheit und Neid, waren verhaßt und haßten uns untereinander. 3,4 Als aber (a) erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilandes, 3,5 (a) machte er uns selig - nicht (b) um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit - durch das (c) (d) Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im heiligen Geist, 3,6 den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland, 3,7 damit wir, (a) durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens würden nach unsrer Hoffnung. 3,8 Das ist gewißlich wahr.
Und ich will, daß du dies mit Ernst lehrst, damit alle, die zum Glauben an Gott gekommen sind, darauf bedacht sind, sich mit guten Werken hervorzutun. Das ist gut und nützt den Menschen. 3,9 Von törichten Fragen aber, von (a) Geschlechtsregistern, von (b) (c) Zank und Streit über das Gesetz halte dich fern; denn sie sind unnütz und nichtig. 3,10 Einen (a) ketzerischen Menschen meide, wenn er einmal und (b) noch einmal ermahnt ist, 3,11 und wisse, daß ein solcher ganz verkehrt ist und sündigt und sich selbst damit das Urteil spricht. (a)
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